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Schülercampus in Düsseldorf

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Mehr Migranten sollen Lehrer werden Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" in Düsseldorf und in Hamburg statt. Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte werden dringend gebraucht – als Vorbilder, Vertraute und Brückenbauer zwischen Schule und Familie. Deshalb soll unter den Schulabgängern mit ausländischer Herkunft gezielt für den Lehrerberuf geworben werden. Vom 27. Februar bis 2. März kommen jeweils maximal 30 Schüler in den beiden Städten zusammen. In Düsseldorf treffen sich die Schülerinnen und Schüler im Mutterhaus Hotel in Kaiserswerth, um sich durch Vorträge und in Gruppenarbeit mit dem Lehrerberuf und den Studienbedingungen auseinanderzusetzen.

Das von der ZEIT-Stiftung initiierte Studienorientierungsangebot wird in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung angeboten. In Düsseldorf wird der Schülercampus in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein- estfalen sowie dem Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte durchgeführt. In diesem Jahr findet der Campus erstmals in Düsseldorf statt. In Rahmen der Veranstaltung werden insgesamt vier unterschiedliche Schulformen besuchte werden: Die bilinguale Thomas Grundschule, das Montessori Leibniz Gymnasium, die Dieter Forte Gesamtschule sowie das Elly-Heuss-Knapp-Schule Berufskolleg. Bewerbungsschluss für den Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" war der 25. Januar 2009.

Fast jeder dritte Schüler in Deutschland – in Hamburg sogar mittlerweile jeder zweite – hat einen ausländischen Hintergrund. In manchen Großstadt-Schulen beträgt der Schüleranteil mit ausländischer Herkunft über 60 Prozent, in einzelnen Klassen sogar bis zu 90 Prozent. Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte sind dagegen eher eine Ausnahme – deutschlandweit haben nur zwei Prozent einen Migrationshintergrund. Viel zu selten entscheiden sich Abiturienten aus Zuwanderfamilien für den Lehrerberuf – unter den Lehramtsstudierenden sind sie nur mit sechs Prozent vertreten (Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks 2007).

Um junge Migranten für das Lehramtsstudium zu interessieren und sie für den Lehrerberuf zu begeistern, hat die ZEIT-Stiftung – in Kooperation mit dem Hamburger Zentrum für Lehrerbildung und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung – den Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" erstmals 2008 entwickelt und realisiert. Im letzen Jahr konnten 30 Gymnasiasten mit familiären Wurzeln in Italien, Russland, Irak, Afghanistan und Bosnien in Hamburg einen Überblick über die Struktur und Inhalte des Lehrerstudiums und Lehrerberufes zu gewinnen. Sie erfuhren, welche Erfordernisse das Berufsziel Lehrer hat und welche Karrierechancen es mit sich bringt. "Auch der Hertie-Stiftung ist es ein Anliegen, durch aktive Förderung die Zahl der Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Mit 'Horizonte', unserem Lehramtsstipendium für Migranten, setzen wir bislang bei Studierenden und Referendaren an. Mit dem Schülercampus können wir jetzt auch Schüler erreichen", berichtet Katharina Lezius, die die Universitären Stipendienprogramme der Hertie-Stiftung verantwortet.

Nachricht vom 28.2.09 17:11

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