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In der Weihnachtszeit mehr Platz für Autos und Fußgänger in der City

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Seit fast einem Jahr läuft der U-Bahn-Bau Schon Aufträge für mehr als 453 Millionen Euro erteilt Der U-Dax macht in der Weihnachtszeit an einigen neuralgischen Punkten entlang der Baustelle der Wehrhahn-Linie Platz für Autos und Fußgänger. So verschwindet bis 19. November – und damit noch vor Eröffnung des Weihnachtsmarktes - das mächtige Bohrgerät vor dem Breidenbacher Hof. Gleichzeitig werden die Fußgängerbereiche vor dem Hotel und auch die Fußgängermagistrale zwischen Schadowstraße und Altstadt von Hindernissen befreit. In der Theodor-Körner-Straße gibt es bis zum Jahresbeginn wieder zwei Fahrspuren.

Am Corneliusplatz steht der Bürgersteig wieder im alten Umfang zur Verfügung. Vor dem Breidenbacher Hof wird der Fußweg bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes wieder hergerichtet und im Bereich der Tuchtinsel wurden die Bauzäune noch einmal verrückt, um hier für die kommenden Wochen ebenfalls mehr Platz zuschaffen. Der nach Leitungsverlegungen uneben gewordene Gehweg auf der Schadowstraße zwischen Berliner Allee und Wagnerstraße erhielt in zwei Abschnitten einen neuen Asphaltbelag.

Der Bau der Wehrhahn-Linie, mit dem offiziell am 28. November 2007 begonnen wurde, befindet sich weiter im Zeitplan. Bis 2014 soll das 650- Millionen-Euro-Projekt fertig gestellt sein. Andrea Blome, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement: " Bis jetzt sind für den Bau der neuen U-Bahn Aufträge mit einem Volumen von rund 453 Millionen Euro erteilt worden. Wir haben in den vergangenen Monaten aber deutlich mehr Zeit für die Suche nach Bomben aufwenden müssen. Vor allem in der Schadowstraße fanden sich unter dem Straßenbereich zahlreiche alte Keller, die mit Schutt aufgefüllt worden waren, was die Untersuchungen deutlich erschwerte."

Die Wehrhahn-Linie verändert schon jetzt das Gesicht unserer Stadt. Da mit allen Bahnhöfen fast gleichzeitig begonnen wurde, ist die Bautätigkeit in der City kaum zu übersehen. Die Belastungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher so gering wie möglich zu halten, bestimmt dabei das Handeln der U-Bahn-Bauer. So konnte bisher das Versprechen, für den Autoverkehr parallel zur Baustelle immer zwei Fahrspuren offen zu halten, bis auf temporäre Maßnahmen eingehalten werden. Ausgenommen war von Anfang an die Kasernenstraße, die auf engstem Raum keine andere Möglichkeit zuließ.

Umfangreiche Vorbereitungen
Zu den unerlässlichen Vorbereitungen für den U-Bahn-Bau gehören eine Fülle von Leitungs- und Gleisverlegungen. Ein erstes Etappenziel wurde im September erreicht: die so genannte Hauptverkehrsphase 1. Dahinter steckt eine große Zahl einzelner Baustellen. Neben den üblichen Arbeiten in der Woche wurde zusätzlich an 18 Wochenenden gearbeitet. Außer den Leitungsverlegungen standen dabei im Wesentlichen Gleisumbauarbeiten im Mittelpunkt. Dabei wurden 1.600 Meter neue Gleise und Weichen verlegt. Das abschließende Umbauwochenende für die Hauptverkehrsphase 1 fand Mitte September in Bilk statt.

Kabel, Lehrrohre, Kanäle
Bisher wurden über 60 Kilometer neue Kabel verlegt oder umgelegt. Dafür wurden 30 Kilometer neue Leerrohre und 110 Kabelschächte eingebaut. Für Wasser, Gas und Fernwärme wurden bisher zwei Kilometer neue Versorgungsleitungen installiert. Am Graf-Adolf-Platz wurden für den Neubau eines Kanals auf einer Länge von fast 130 Metern Betonrohre mit einem Durchmesser von 2,20 Metern verlegt. Seit Anfang Juni sind mit den Schlitzwandgreifern besonders schwere Großgeräte im Einsatz. Nach dem Auftakt am Graf-Adolf-Platz entstehen nun an mehreren Stellen Schlitzwände für die künftigen Bahnhofsbauten. Von den 50.000 Quadratmetern der in der Hauptverkehrsphase 1 zu erstellenden Schlitzwände sind bereits 15.000 Quadratmeter fertig gestellt. In den kommenden Tagen wird mit dem Bau der Schlitzwände in der Kasernenstraße begonnen.

Umfangreiche Tiefbauarbeiten schaffen für die Archäologen die Möglichkeit, sich auf die Spuren der baulichen Stadtgeschichte zu begeben. So wurde am Graf-Adolf-Platz die Chance genutzt, nach Zeugnissen der alten Stadtbefestigung, der Bastion Karl mit vorgelagertem Festungsgraben, zu forschen, die in früheren Jahrhunderten bis dorthin gereicht hat. In der Folge werden noch an weiteren Stellen des U-Bahn-Baus Zeugnisse der Stadtbefestigung erwartet, die dann auch mit der nötigen Sorgfalt untersucht werden. Die Arbeiten der Archäologen sind so angelegt, dass sie sich in die anstehenden Kanalverlegungen integrieren lassen. Die Untersuchungen bewegen sich dabei maximal immer in dem Bereich, der ohnehin für die U-Bahn-Arbeiten benötigt wird.

Corneliusplatz lockt Baustellen-Gucker
Der Corneliusplatz ist ein Beispiel für die zurzeit veränderte Innenstadt: Der Schalenbrunnen ist verschwunden. Bis zum Wiederaufbau wird er bei einem Steinmetz fachgerecht zwischengelagert. Vor dem Aufbau werden dann an dem Brunnen noch verschiedene Sanierungsarbeiten vorgenommen. Der Brunnen musste im Februar abgebaut werden, weil der Corneliusplatz während des Baus der Wehrhahn-Linie als Baustelleneinrichtungsfläche dient. Gerade die Baustelle dort zieht nun viele "Baustellen-Gucker" in ihren Bann.

Aus Anlass des ersten Spatenstichs für den Bau der Wehrhahn-Linie kehrte auch der U-Dax-Symbolfigur des Düsseldorfer U-Bahn-Baus wieder zurück. Auch diesmal nahm der U-Dax Bezug auf das aktuelle Projekt. Passend zum Bauauftakt greift er zum Spaten und lehnt sich dabei symbolhaft an das Gebäude GAP 15 am Graf-Adolf-Platz an. Der neue U-Dax ist das inzwischen 14. Mitglied der Familie, die Anfang der siebziger Jahre – zu Beginn der U-Bahn-Arbeiten in Düsseldorf - als werbewirksames Maskottchen ins Leben gerufen worden war.

Nachricht vom 16.11.08 12:32

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