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Fahrzeugbegleiter bekommen Verstärkung

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21 weitere Schüler machen sich für Sicherheit auf dem Schulweg in Bussen und Bahnen stark Projekt wird um drei Jahre verlängert Die Düsseldorfer Fahrzeugbe-gleiter bekommen ab Dienstag, 29. April, weitere Unterstützung. Das Team der Joseph-Beuys-Gesamtschule wird um weitere 21 Schülerinnen und Schüler aufgestockt. Sie alle machen sich für Sicherheit auf dem Schulweg sowie in Bussen und Bahnen stark. Nach der offiziellen Urkundenübergabe im Rathaus durch Verkehrsdezernent Werner Leonhardt, Kurt-Peter Schnabel, Leiter des Kriminalkommissariates Vorbeugung, und Peter Ackermann, Vorstand der Rheinbahn, sind die neuen Fahrzeugbegleiter startklar für ihr neues Ehrenamt.

"Fahrzeugbegleiter – gemeinsam stark" – heißt die Kooperation von Landeshauptstadt, Rheinbahn, Schulen, des Kriminalpräventiven Rates und der Polizei, die dem Projekt zu Grunde liegt. Hintergrund ist, dass die zunehmende Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen auch vor dem Schulweg nicht Halt gemacht hat. Ziel ist es, den Schulweg sicherer zu machen sowie Gewalt und Unfälle zu verhüten.

Die Schülerinnen und Schüler haben damit ein Ehrenamt übernommen, welches Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage erfordert. "Nicht nur die Fahrzeugbegleiter, sondern die gesamte Gesellschaft sollte mit offenen Augen durch die Welt gehen, für Grundsätze einstehen und handeln. Das Motto muss lauten: Eingreifen statt Zuschauen!", fordert Verkehrsdezernent Werner Leonhardt.

Hierfür haben die Schüler die Ausbildung zum Fahrzeugbegleiter absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Dabei haben sie gelernt, wie man Kommunikationstechniken der Gewaltvorbeugung und Gewaltabschwächung in Konfliktsituationen einsetzt. Mit Hilfe von Deeskalationstrainern wurde Bezug auf besondere Situationen in Bus und Bahn genommen, so dass die Schüler selbst im Umgang mit Gewalt sicherer und konfliktfähiger geworden sind. Zusätzlich wurde ihnen gelehrt, wie man mit Hilfe von elementaren Verhaltensregeln Unfallursachen vorbeugen kann. Dieses Wissen sollen die Fahrzeugbegleiter bei Fehlverhalten in der täglichen Praxis an ihre Mitschüler weitergeben und gleichzeitig die eigenen Kenntnisse vertiefen und Erfahrung sammeln.

Das gesamte Projekt besteht aus drei Bausteinen. Beim ersten Baustein, der Busschule, wird den Schülern verkehrssicheres Verhalten in Bus und Bahn, an Haltestellen und auf dem Weg dorthin beigebracht. Auf dieses Wissen können angehende Fahrzeugbegleiter später bei ihrer Tätigkeit aufbauen.

Der zweite Baustein, ein Deeskalationstraining unter dem Motto "Ohne Gewalt stark", beinhaltet ein Training, bei dem die Schüler viel über ihr eigenes Verhalten in Konfliktsituationen erfahren.

Der dritte Baustein ist die eigentliche Fahrzeugbegleiterausbildung. Die Schüler bekommen zum einen ein umfassendes Deeskalationstraining, das von erfahrenen Fachleuten auf dem Gebiet geleitet wird, zum anderen werden ihnen die notwendigen Kenntnisse über die räumlichen und technischen Besonderheiten der Verkehrsmittel Bus und Bahn vermittelt. Dabei wird in Rollenspielen Bezug auf die besondere Situation in Bus und Bahn genommen. Die zukünftigen Fahrzeugbegleiter gewinnen so Sicherheit im Umgang mit Gewalt und werden selbst konfliktfähiger.

Das Projekt läuft seit Anfang 2005 an der der Joseph-Beuys-Gesamtschule und der Benzenberg-Realschule. Insgesamt sind mittlerweile132 Schüler als Fahrzeugbegleiter im Einsatz. An allen drei bisherigen Projekten haben insgesamt 1.662 Schüler teilgenommen.

Aus dem Zwischenbericht lassen sich eindeutig positive Tendenzen ableiten, so dass dieses Zivilcourage-Projekt eine dreijährige Verlängerung erhält. Dazu Werner Leonhardt: "Das Projekt der Fahrzeugbegleiter ist zudem ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung der Stadt Düsseldorf bei dem 15. ADAC-Städtewettbewerb unter dem Titel 'Kinder sicher unterwegs in Städten und Gemeinden'. Ich bin zuversichtlich, damit eine erfolgreiche Teilnahme zu erreichen."

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf

Nachricht vom 30.4.08 01:26

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