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Wehrhahn-Linie: Schienen sind vollständig verlegt

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Der Bau der Wehrhahn-Linie nähert sich mit großen Schritten der Voll-endung. Am 20. Februar 2016 wird die neue U-Bahn-Verbindung vom Wehrhahn in Richtung Bilk eröffnet. Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller: "Mit der Fertigstellung und vorläufigen Abnahme des gesamten 3,4 Kilometer langen Gleiskörpers der Wehrhahn-Linie Anfang April und dem Abschluss der Montage des Fahrdrahtes Ende dieses Monates sind termingerecht weitere Meilensteine des Projektes erreicht."
Nach der Verlegung der Gleise auch im zentralen Bereich des U-Bahn-hofes Heinrich-Heine-Allee sowie der Fertigstellung des Fahrdrahtes und der Stromeinspeisung können im Mai die ersten Testfahrten beginnen. Hierbei werden insbesondere die neue Zugsicherung und weitere Kom-ponenten des betrieblichen Ausbaues geprüft und für die Abnahme vor-bereitet.
Im Anschluss an die fachtechnischen Prüfung und Abnahme der Zug-sicherung im Juli folgt der Systemtest der Gesamtstrecke, so dass im Ok-tober nach der "vorläufigen Inbetriebnahme" der Probe- und Ausbil-dungsbetrieb der Rheinbahn – wie geplant – beginnen kann. Parallel laufen die Arbeiten des architektonisch/künstlerischen Ausbaues auf vollen Touren. Bei einem Fertigstellungsgrad von etwa 70 Prozent ist das Ziel, an den ersten drei Adventssamstagen jeweils einzelne U-Bahnhöfe vor der Inbetriebnahme zur Besichtigung freizugeben, voll im Blick.
Von den Rampen in Bilk und am Wehrhahn erfüllten die verlegten Glei-se in den zurückliegenden Monaten eine wichtige Funktion beim Mate-rialtransport. Auf diesem Weg wurden durch den Tunnel die Teile für den architektonisch/künstlerischen und den betriebstechnischen Ausbau angeliefert. Dies hat seinen Grund darin, dass im Umfeld der Bahnhöfe nur in geringem Umfang Lagerflächen zur Verfügung standen und die Transporte in der Innenstadt reduziert werden sollten.
Daten und Fakten zur Wehrhahn-Linie
Erster Spatenstich: 28. November 2007
Baubeginn in großem Stil: Frühjahr 2008
Inbetriebnahme: 20. Februar 2016
Künftige Linien: U 71, U 72, U 73 und U 83
Länge: 3,4 Kilometer
Kosten: 843,6 Millionen Euro, getragen von der Landeshauptstadt
Düsseldorf, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik
Deutschland
Eingebaute Stahlmengen: 22.000 Tonnen
Eingebaute Betonmengen: 240.000 Kubikmeter
Erste öffentliche Besichtigung der neuen Bahnhöfe
Samstag, 28. November
Samstag. 5. Dezember
Samstag, 12. Dezember
Bahnhöfe
Oberirdisch: Wehrhahn S-Bahnhof und Bilk S-Bahnhof
Unterirdisch: Pempelforter Straße, Schadowstraße, Heinrich-Heine- Allee, Benrather Straße, Graf-Adolf-Platz und Kirchplatz
Länge der Bahnsteige: 90 Meter
Höhe der Bahnsteige (Niederflurfahrzeuge im Einsatz): 25 Zentimeter
Zahl der Rolltreppen: 59
Zahl der Aufzüge: 13

Fahrdrähte: 7.000 Meter
Länge der verlegten Kabel: 500 Kilometer
Künstlerische Gestaltung der Bahnhöfe
Heike Klussmann – "Raumtiefe", Pempelforter Straße, sowie Entwick-lung des Kontinuums
Ursula Damm – "Interaktive Installation", Schadowstraße
Ralf Brög – "Drei Modellräume", Heinrich-Heine-Allee
Thomas Stricker – "Himmel oben - Himmel unten", Benrather Straße
Manuel Franke – "Achat", Graf-Adolf-Platz
Enne Haehnle – "Spur X", Kirchplatz
Zahl der eingebauten Platten für das "Kontinuum": rund 8.000
Schildvortrieb
Startschacht Bilk bis Benrather Straße: 1.310 Meter
Corneliusplatz – Am Wehrhahn: 959 Meter
Ringdurchmesser innen: 8,30 Meter
Ringdurchmesser außen: 9,20 Meter
Durchmesser Tunnelvortriebsmaschine: 9,50 Meter
Benötigte Zahl von Tübbings: 12.144
benötigte Ringe für beide Vortriebe: 1.520 Ringe (12.144 Tübbings)
Tübbingbreite: 1,50 Meter
Tübbingdicke: 0,45 Meter
Tübbinglänge: 4,00 Meter
Gewicht eines Tübbings: 6,5 Tonnen
Ringteilung 7 + 1 Tübbing
Gewicht eines Ringes: 46 Tonnen

Vereisung
Das Tunnelbauwerk Bahnhof Heinrich-Heine-Allee wurde nach einem besonderen Lösungsvorschlag der ausführenden Arbeitsgemeinschaft gebaut. Das Bauwerk unterhalb des Kaufhofes wurde in rein bergmänni-scher Bauweise im Schutze eines Vereisungskörpers hergestellt. Der ge-frorene Boden wurde durch Gefrieraggregate mit einer Kälteleistung von zusammen rund 1.200 Kilowatt erstellt. Als Kälteträger wurde eine 30-prozentige wässrige Salzlösung (Sole) mit einer Temperatur von -35 Grad durch Gefrierrohre im Erdreich und das Rohrleitungssystem ge-pumpt.
Der Frostkörper hatte dabei doppelte Funktion: Bodenstabilisierung für den bergmännischen Vortrieb und gleichzeitig Dichtkörper gegen das anstehende Grundwasser. Mit 75 Meter langen und insgesamt 120 hori-zontalen Gefrierrohren wurde der aufzufahrende Tunnel umhüllt und ein zylinderförmiger Dichtkörper aufgefroren. Nach dem Einbau der Gefrierrohre in die Horizontalbohrungen wurde in einer etwa 60-tägigen Aufgefrierphase der zylinderförmige, rund 2,5 Meter dicken Frostkörper für den Mittelstollen angelegt.
Leitungsverlegungen
Im Stadtgefüge einer Großstadt gibt es große Mengen unterirdisch ver-laufender Leitungen: Strom, Wasser, Gas, Fernwärme, Trassen unter-schiedlichster Kommunikationsgesellschaften und auch Kanäle. Für den U-Bahn-Bau und die dazu gehörenden Bahnhöfe mussten ungezählte Leitungen verlegt werden. Insgesamt ein großer Teil der Arbeit an der Strecke überhaupt.
Schlitzwände
Schlitzwände rund um die Bahnhöfe und die Startschächte der Tunnel-bohrmaschine ragen bis zu 35 Meter tief in das Erdreich. Entlang dieser "Schlitzwände" schachteten Bagger und Bauarbeiter die Gruben weiter aus. Die Schlitzwände übernahmen dabei eine wichtige Schutzfunktion:
Sie verhinderten, dass Erde in den unterirdischen Bau nachrutschen konnte, und dichteten dabei auch gegen das Grundwasser ab.
Mitarbeiterzahl auf der Baustelle
während der Bauzeit insgesamt im Einsatz:
im erweiterten Rohbau: 950 Mitarbeiter
im Ausbau (bisher): 1.850 Mitarbeiter
Projektleitung, Planung, Bauoberleitung, Gutachter, Bauüberwachung: 350 Mitarbeiter
Insgesamt: 3.150 Mitarbeiter

Nachricht vom 16.4.15 01:06

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