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In Zukunft darf man Kapitän spielen

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Am 1. Mai schließt das SchifffahrtMuseum im historischen Düsseldorfer Schlossturm für einige Monate seine Pforten. Das Museum soll im Laufe des Jahres 2014 komplett umgestaltet werden, wobei künftig auch moderne Medientechnik zum Einsatz kommt. Zudem wird die Ausstellungsfläche erweitert; dazu trägt unter anderem die Öffnung des zweiten Kellergewölbes als Ausstellungsraum bei. Inhaltlich werden sowohl Themenerweiterungen als auch neue Schwerpunkte realisiert. Umbau und Modernisierung des SchifffahrtMuseums im Schlossturm sind mit rund 830.000 Euro veranschlagt. Neue Innenraumgestaltung und Raumgewinn Veränderungen in den Raumaufteilungen, die mittels speziell gefertigter Vitrinen und Einbauten erreicht werden, lassen für die wachsenden Besuchergruppen künftig mehr Bewegungsraum auf den verschiedenen Etagen. Gleichzeitig wurden bei der Planung die besonderen Raumstrukturen im Schlossturm stärker als bisher berücksichtigt: Um die Atmosphäre in den Renaissance-Gewölben wirken zu lassen, bleiben die Mauern frei von verstellenden Wandvitrinen. Das ausgearbeitete Lichtkonzept lässt das alte Gemäuer markant hervortreten. Für die oberen Geschosse wurden Lösungen gefunden, damit die Raumhöhen besser zur Geltung kommen. Aufwendig, aber zugleich ein Glücksfall für das Spezialmuseum: die tatsächliche Raumerweiterung. Denn bislang konnte nur der obere Keller des Schlossturms als Ausstellungsraum genutzt werden; künftig wird auch das darunter liegende Gewölbe für die Besucher zugänglich sein.

Die Auswahl der Ausstellungsthemen orientiert sich an den Nachfragen der Museumsbesucher in den vergangenen Jahren; dazu gehörten besonders Aspekte des Tourismus. Ein hoher Anspruch wird künftig an das Vermittlungskonzept gestellt, soll es doch dem wachsenden Anteil jugendlicher Besucher und internationaler Touristen gerecht werden. Wer sich in das Museum einführen lassen möchte, kann dann auf das Angebot der mehrsprachigen Kurzführungen durch den Besucherservice zurückgreifen, aber auch auf die in mehreren Sprachen vorliegenden schriftlichen Kurzführer. In den Etagen variiert die Form der Informationsangebote: Zunächst erhält der Kern der Sammlung – alle Modelle – gleich aufgebaute, in die Hand zu nehmende Info-Karten, die auf der Vorder- und Rückseite in deutscher beziehungsweise englischer Sprache die jeweiligen Schiffstypen erläutern. Wer lieber Filme anschaut oder den Erfahrungen von Zeitgenossen aus vergangenen Jahrhunderten zuhört, dem stehen auch für diesen Fall entsprechende mediale Helfer zur Verfügung. Schiffsmodelle als "roter Faden" Bei aller Abwechslung strukturiert ein einheitliches Präsentationsmuster die Ausstellung: Als zentrales Element werden in allen Räumen die Schiffsmodelle herausgestellt, die als "roter Faden" den Rundgang begleiten. Originale historische Objekte, die nach Themen in Vitrinen präsentiert werden, stellen die Schiffstypen in ihren historischen Kontext. Als weiteres Ausstellungselement ergänzen "Aktions-Stationen" die Exponate: Der Besucher kann das Angebot wahrnehmen, etwas anzufassen und in Bewegung zu setzen. Diese Stationen erläutern spielerisch und beispielhaft wichtige Techniken, Funktionen und Entwicklungslinien.

Der Rundgang
Die Architektur des Gebäudes selbst leitet und gliedert den Museumrundgang. Vom untersten Gewölbe, aus historischen Zeiten, führt die Wendeltreppe über die verschiedenen Ebenen bis in die Gegenwart, in das Aussichtsgeschoss "Laterne" mit seinem Panoramablick auf den Rhein und die Schifffahrt heute. Zum Beginn steigt der Besucher quasi in die Tiefe der Geschichte, in das unterste Kellergewölbe des Turmes hinab. Dort lernt er, so die thematische Aufteilung, zunächst die "Starken Kräfte“ des Stromes kennen und wie der Mensch nach der Mitte des 19. Jahrhunderts versucht hat, den Rhein in ein Bett zu zwingen. Auf halbem Wege ins obere Gewölbe wird der Fund eines Schiffes aus dem 17. Jahrhundert in Kaiserswerth gewürdigt. Eine Computersimulation ist eingebettet in Grabungszeichnungen und Fotos des Fundortes sowie originale Beifunde. Im oberen Gewölbe wird der Rhein als "Pulsader Europas" illustriert, seine Rolle als idealer Vermittler im internationalen Fernhandel der Zeit um 1700 und die Profiteure an seinen Ufern. Im ersten Obergeschoss wird "Geschichte modern" präsentiert: Modern ist die technische Vermittlung, die Düsseldorfs Geschichte am Rhein in kurzen, mehrsprachig angelegten Filmen zeigt. Herrschaftlich wirkt die Raumgestaltung mit der fürstlichen Jacht, die in direkter Beziehung zur Geschichte des Gebäudes steht. Die Fensternischen werden für wechselnde Präsentationen eingerichtet. Mit neuester Technik kann dieser Raum zusätzlich für Vorträge genutzt werden. Das zweite Obergeschoss wird unter dem Motto "Grenzenlose Entwicklung" das Kernthema des Museums vorstellen, die Fortschritte in der Schiffsbaukunst der rheinischen Binnenschifffahrt mit ihren technischen Innovationen der Antriebe, Steuerung und Materialien. Die "Galerie" widmet sich mit ebenfalls modernster Technik der Entwicklung der Raum wird der Ära der Dampfschifffahrt und dem neuen Typ des Reisenden gewidmet, dem Touristen. Eine neu gebaute Ebene im Raum lässt darüber hinaus die Entwicklung der Querverbindungen am Rhein – von den alten Düsseldorfer Fähren bis hin zur modernen hochgelobten Düsseldorfer Brückenfamilie mit ihren technischen Besonderheiten – nachvollziehbar werden. Wer das SchifffahrtMuseum in seiner alten Form noch einmal besuchen möchte, der hat bis zum 30. April die Möglichkeit dazu. Geöffnet ist es dienstags bis sonntags jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Nachricht vom 25.4.14 01:00

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