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Frische Obstsalate und -säfte: Was beim Kauf zu beachten ist

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Der Trend im Lebensmittelhandel geht zu fertig zubereiteten Produkten, die entweder vor den Augen der Kunden zubereitet werden oder für den Tagesbedarf kurzzeitig gelagert werden. Die frisch zubereiteten Obstsalate, Frucht- und Gemüsesäfte ersparen dem Verbraucher die eigene Herstellung im Haushalt, haben dafür aber einen höheren Preis. "Grund genug
für die Lebensmittelüberwachung, sich die Qualität der Produkte genauer anzusehen. Das Amt für Verbraucherschutz hat dafür die Hygiene bei der Herstellung unter die Lupe genommen und Produkte mikrobiologisch untersucht. Das Ergebnis zeigt Licht und Schatten", erklärt Verbraucherschutzdezernentin Helga Stulgies. So gab es durchaus einwandfreie Ergebnisse. An anderer Stelle erwiesen sich die "frisch zubereiteten Produkte" für den Verzehr ungenießbar. Auch zeigte sich, dass die Hygieneanforderungen bei der Herstellung längst nicht immer eingehalten werden.

Neun frisch zubereitete Obstsalate und zwölf Frucht- und Gemüsesäfte wurden auf ihre Gesamtkeimzahl, Enterobacteriaceen, Escherichia coli,
Hefen oder Schimmelpilze hin untersucht. "Manche Produkte waren mikrobiell so belastet, dass sie als verdorben eingestuft werden mussten", erläutert Klaus Meyer, Leiter des Amtes für Verbraucherschutz. Ergänzend gab es 30 unangemeldete Hygienekontrollen in Lebensmittelgeschäften.

Die Fachleute haben in diesem Zusammenhang einige Tipps für Verbraucher zusammengestellt, die diese bei Kauf und Verzehr von frisch zubereiteten Produkten beachten sollten.

• Beim Kauf von fertig gepressten Säften empfiehlt das Amt für Verbraucherschutz den Verbrauchern, dass sie bevorzugt Säfte kaufen, die erst auf Bestellung frisch gepresst werden oder die zumindest direkt nach dem Pressen erkennbar gekühlt aufbewahrt werden.

• Käufer sollten darauf achten, dass die zum Pressen vorrätig gehaltenen Früchte frisch, sauber und unbeschädigt aussehen.

• Dabei sollten sie auch gleich einen Blick auf die Sauberkeit an der Verkaufstheke und auf die Arbeitskleidung des Personals werfen.

Im Gegensatz zu Fruchtsäften in Fertigpackungen, die durch eine Pasteurisation schonend erhitzt wurden und deshalb kein Keimwachstum aufweisen, bleiben frisch gepresste Fruchtsäfte völlig unbehandelt. Daher ist bei diesen Produkten eine Keimfreiheit nicht zu erwarten. Jedes Risiko
für eine Kontamination mit Mikroorganismen muss daher verhindert werden.

Für geschnittenes Obst gelten die gleichen Voraussetzungen, wie für gepresste Säfte. Das heißt nur unbeschädigte und saubere Früchte, sowie saubere Messer und Schneidbretter dürfen zum Einsatz kommen. Im Anschluss an die Verarbeitung sollte das Obst kühl gelagert werden.

Beim Kauf von geschnittenem Obst sollte der Verbraucher vor allem auf Verfärbungen an den Früchten und starke Saftansammlung achten. Sie sind in den durchsichtigen Packungen gut zu erkennen. Solche Früchte sollten sie nicht kaufen. Auch Fruchtfliegen in der direkten Umgebung
sollten ein Warnzeichen sein. Sie zeigen an, dass die Früchte bereits beschädigt sind oder die Lagerungstemperatur zu warm ist.

Alle zur Zubereitung der Früchte verwendeten Gerätschaften müssen sauber sein. Die zeitnahe und gründliche Reinigung ist dringend erforderlich, auch wenn die Geräte schwer zugängliche Teile haben und die Zerlegung in einzelne Bestandsteile wie Siebe, Pressen und Dichtungen zeitaufwändig ist. Denn Obst- und Gemüserückstände trocknen auf der Oberfläche von Arbeitsgeräten schnell ein. Sie lassen sich nachträglich nur sehr schwer entfernen. Mikroorganismen fühlen sich auf der schlecht gereinigten Oberfläche wohl und vermehren sich dort rasant. Spätestens bei der nächsten Gerätenutzung kommt es dann zur ungewünschten Kontamination von Obst, Gemüse oder Saft.

Für die richtige Lagerung von Obst und Gemüse kommt es auf zwei Faktoren an: Lagerungszeit und -temperatur. Unmittelbar vor dem Verzehr hergestellte Säfte haben deutliche Vorteile, denn in der limitierten Zeit haben Mikroorganismen keine Möglichkeit, sich rasant zu vermehren.
Auch durch Kühlung wird ihre Vermehrungsrate gesenkt und Stoffwechselvorgänge verlangsamt.

Saures Obst wie zum Beispiel Ananas ist weniger anfällig für Verderb als mildes Obst wie etwa Wassermelone, reife Mango, Nektarinen oder Kiwis. In Mischverpackungen geben die empfindlicheren Produkte die maximale Lagerungsfähigkeit vor. Dabei gibt es nachreifende und nicht
nachreifende Früchte. Nicht nachreifende Früchte sollten reif geerntet werden, sie werden mit der Zeit nicht reifer, sondern nur schlechter. Darunter fallen Ananas, Kirschen, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen und Äpfel. Pfirsiche und Aprikosen, Mango, Kiwi, Birnen sowie Bananen können nach der Ernte nachreifen. Wenn sie beim Einkauf noch etwas fest sind, ist das also kein Problem.

Nachricht vom 29.8.13 02:53

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