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Bevor der Adventskranz in Flammen aufgeht

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In der Vorweihnachtszeit steigt die Wahrscheinlichkeit von Wohnungsbränden im Jahresvergleich um rund ein Drittel an. Die entstandenen Schäden durch Feuer und Rauch gehen nach Aussage der Sachversicherer in die Millionen. Dies verwundert nicht: Nahezu in jedem Haus-halt werden zur Adventszeit fast täglich Kerzen angesteckt, um die düstere Jahreszeit mit romantischem Licht zu erhellen. Kerzen und Weihnachtsdekoration gehören in diesen Wochen zum Alltag – sei es auf dem Adventskranz, auf Weihnachtsgestecken, am Tannenbaum, im Windlicht oder schlicht auf einem Kerzenständer.

"Wir haben nichts gegen brennende Kerzen, aber die Menschen sollten sie nicht unbeaufsichtigt stehen lassen", appelliert Feuerwehrchef Peter Albers. Denn während der Weihnachtszeit kommt es immer wieder zu Bränden, die durch Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen oder elektrischen Lichtern verursacht werden. Ganz aktuell brannte es am frühen Samstagmorgen, 8. Dezember, 2.21 Uhr in der Hafenstraße in einem Düsseldorfer Altstadt-Lokal. Ursache war ein Adventskranz, bei dem bei Betriebsschluss vergessen worden war, die Kerzen zu löschen. Zum Glück gab es keine Verletzten. Vom 1. Advent 2011 bis zum 8. Januar 2012 musste die Feuerwehr zu 331 Brandeinsätzen ausrücken. Davon standen 44 Meldungen unmittelbar mit Weihnachten oder Silvester in Verbindung. Der bei diesen Bränden entstandene Sachschaden liegt nach Angaben der Feuerwehr Düsseldorf bei mehr als 250.000 Euro.

Ein typisches Beispiel: Am 27. Dezember 2011 brannte ein Adventskranz in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hoffeldstraße in Flingern. Die Flammen waren schnell gelöscht. Die Wohnungsmieterin erlitt jedoch eine Rauchvergiftung und es entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro.

Doch die Ursachen von Bränden in der Adventszeit sind vielfältig, wie die folgenden Beispiele zeigen: Eine "vergessene" Kerze verursachte am Mittwoch, 30. November 2011, im Badezimmer eines Mehrfamilienhauses an der Worringer Straße einen Brand. Niemand war mehr zu Hause. Passanten alarmierten die Feuerwehr als wabernder Rauch aus den Fenstern drang. Die Wehrmänner mussten zunächst die Wohnungstür der fünften Etage gewaltsam öffnen, um zum Brandherd zu gelangen. Im Toilettenraum entdeckte der Löschtrupp einen brennenden Kunststoff-Spülkasten vom Klosett, auf dem die Kerze gestanden hatte.

Am gleichen Tag verletzt sich ein Metzger in seinem Laden an der Lessingstraße mit heißem Fett. In der Küche der Metzgerei war es zu einem Fettbrand auf dem Herd gekommen. Der Metzger bemerkte den Brand und wollte die Flammen ersticken. Dabei zog er sich Verbrennungen zweiten bis dritten Grades an der Hand zu. Die alarmierten Rettungsdienstkräfte und der Notarzt versorgten den Verletzten und transportierten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

An den Weihnachtsfeiertagen 2011 mussten stadtweit elf Brände (2010:19) gelöscht werden: Um 16.53 Uhr wurde die Feuerwache am Flughafen zu einem Garagenbrand alarmiert. Dort war ein Backofen in Brand geraten, in dem der Weihnachtsbraten schmorte sowie umliegende Gegenstände, die Feuer gefangen hatten. Die Schadenshöhe wurde von der Feuerwehr auf 5.000 Euro geschätzt. Am zweiten Weihnachtstag verletzte sich eine Frau (34) in der Wohnung an der Sohnstraße beim Löschversuch von brennendem Fett. Sie musste ins Krankenhaus.

Am späten Abend des 30. Dezember ertönte die Brandmeldeanlage des Johannes-Höver-Altenheims am Rather Broich. Als Ursache wurde den Einsatzkräften bei deren Eintreffen eine brennende Kerze gemeldet. Ein Bewohner fand das in Flammen stehende Wachslicht und konnte es, um Schlimmeres zu verhüten, noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen.

Zum Jahreswechsel 2011/2012 wurden auf den Feuer- und Rettungswachen vom 31. Dezember, 19 Uhr bis zum Neujahrsmorgen, 1. Januar, 6 Uhr Einsatzfahrzeuge zu insgesamt 27 (2010: 40) Feuermeldungen abgegeben. Um 23.32 Uhr meldete eine ältere Dame einen Zimmerbrand in einem Wohnhaus am Mörsenbroicher Weg. Auf der Anrichte auf dem oberen Holztreppenabsatz zum Dach hatte eine Kerze einen Brand entfacht. Die Bewohnerin löschte das Feuer selbst. Die Feuerwehr löschte später noch einzelne Glutnester ab.

Auf dem Rather Kirchplatz kam es Neujahr gegen 0.10 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster. Sie konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Das Gebäude war durch den Brandrauch stark verraucht. Insgesamt waren sieben Bewohner des Hauses betroffen – ein Mieter wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Der Sachschaden lag bei 30.000 Euro. Einen brennenden Tannenbaum löschten die Einsatzkräfte um 1.05 Uhr in einer Wohnung in der Columbusstraße in Oberkassel. Die beiden Bewohner blieben aber unverletzt.

"Die Brände häufen sich meist zum Ende der Adventszeit sowie an und nach den Weihnachtstagen, wenn Gestecke und Bäume richtig ausgetrocknet sind", erklärte Feuerwehrsprecher Heinz Engels. Dabei sei es einfach, vorzubeugen, bemerkt er, und verweist auf die Tipps der Feuerwehr. "Wer echte Kerzen verwendet und anzündet, sollte den Raum nicht verlassen, ohne vorher die Kerzen zu löschen. Auch ein bereitgestelltes Löschmittel, wie Blumensprüher-, Wassereimer- oder Wasserlöscher, darf nicht fehlen. "Und nicht zuletzt", ergänzt der Feuerwehrsprecher, "sollten Betroffene bei Bränden lieber zu früh als zu spät unter dem Notruf 112 die Feuerwehr verständigen".

Tipps der Feuerwehr für die Advents- und Weihnachtszeit Ein weihnachtliches Gesteck mit echten Wachskerzen sollte am besten folgende Eigenschaften und Voraussetzungen erfüllen:
• Adventskränze und Gestecke im Geschäft gut prüfen. Nadeln die Zweige bereits, sollte der Kunde nach frischer Ware fragen.
• Wer selbst bastelt: Möglichst frisches, selbst geschnittenes Tannengrün verwenden.
• Keine Steckschwämme verwenden, diese brennen wie Zunder.
• Ein Drahtgeflecht ist zwar teurer, brennt aber dafür nicht.
• Unter den Kerzen gehört ein Tropffang aus Metall mit Steckdorn, damit die Kerzen sicher befestigt werden können.
• Auf hinreichend Abstand zwischen Tannengrün und Accessoires zu den Kerzen muss geachtet werden.
• Rechzeitig vertrocknetes Grün aus den Gestecken herausnehmen.

Tipps im Hinblick auf Weihnachtsbaum und Lichter
• Der Baum sollte möglichst frisch sein. Schon beim Kauf testen, ob er noch nicht rieselt. Bäume mit Wurzel bleiben wesentlich länger frisch. Wasserzusätze wie Glycerin im Baumständer verhindern Austrocknen.
• Schwere Baum- oder Kerzenständer erhöhen die Standfestigkeit.
• Standorte in unmittelbarer Umgebung von brennbaren
Gegenständen wie Gardinen sollten vermieden werden.
• Bei echten Wachskerzen im Baum gilt: Kerzenhalter mit nicht brennbarem Tropffang verwenden, fest, standsicher und nicht zu nah an benachbarten Ästen platzieren. Möglichst schwer entflammbaren Weihnachtsschmuck anbringen, Kerzen nicht zu weit herab brennen lassen, Kerzen immer von oben nach unten anzünden und niemals unbeaufsichtigt brennen lassen.
• Menschen, die einen Baum mit echten Kerzen bevorzugen,
sollten ein Löschmittel bereitstellen. Für Gestecke und Kränze reicht ein Blumensprüher aus. Für Tannenbäume sollte ein Wasserlöscher oder ein mit Wasser gefüllter Eimer bereitstehen.
• Der Christbaum sollte auf einer sicheren, nicht brennbaren Unterlage aufgestellt werden.
• Wer elektrische Lichter verwendet, sollte beim Kauf der
Lichterkette auf das CE- und GS-Zeichen achten. Wer die Wohnung verlässt, sollte auf jeden Fall den Netzstecker der
Lichterkette ziehen.

Tipps zu Fondue oder Tischgrill
• Rechaud des Tischgrills/Fondues nicht in heißem Zustand
nachfüllen.
• Fett oder Öl niemals überhitzen – ansonsten kann es sich
entzünden.
• Überhitztes und brennendes Fett/Öl nie mit Wasser löschen, denn dann besteht die Gefahr einer Fettexplosion. Die Flammen sollten mit einem passenden Topfdeckel, Backblech oder ähnlichem erstickt werden.

Nachricht vom 11.12.12 02:39

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