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Sammeln statt Gripschen

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Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler sammeln auch in diesem Jahr wieder für den guten Zweck. Rund um das Martinsfest ziehen sie mit Sammeldosen von Haus zu Haus oder sprechen Passanten an und bitten um Spenden für die Aktion "Düsseldorfer helfen Kindern". Zum Auftakt der diesjährigen Aktion "Sammeln statt Gripschen" schickte Oberbürgermeister Dirk Elbers am Dienstag, 23. Oktober, wieder Düsseldorfer Schüler auf den Weg. Zu den beteiligten Schulen zählen unter anderem die Japanische Internationale Schule, die Werner-von-Siemens-Realschule, die Montessori-Hauptschule und die Gemeinschaftshauptschule Benrath.
Beim Auftakt der Aktion i Jan-Wellem-Saal des Rathauses erklärte Oberbürgermeister Dirk Elbers vor Schülern und Vertretern der Schulen: "Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder Düsseldorfer Schulen engagieren und die Kinder und Jugendlichen auf Süßigkeiten verzichten, um sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Sie alle zeigen mit ihrer Teilnahme ein hohes Maß an Solidarität."

In diesem Jahr nehmen wieder Schulen verschiedener Schulformen (außer den zum Auftakt anwesenden Schulen noch Annette-von-Droste- Hülshoff-Gymnasium, Schloss-Gymnasium Benrath und Freiherr-vom- Stein-Realschule), der Kindergarten "An der Linde" in Hubbelrath und die Einrichtung KID – Kind in Düsseldorf) an der Sammelaktion teil. Rund 500 Sammeldosen wurden an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Oberbürgermeister Elbers wird am 10. Dezember zum Dankeschön Empfang das Sammelergebnis der diesjährigen Sammlung bekanntgeben und sich mit dem traditionellen halben Weckmann bedanken.

Die Martinssammlung zugunsten der Aktion "Düsseldorfer helfen Kindern" findet bereits seit 1979 statt. Die Spenden werden ohne Abzug für Verwaltungskosten in vollem Umfang an erfahrene Projektpartner weitergeleitet und kommen ausschließlich Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern und Ländern der Dritten Welt, insbesondere Südamerika, Sri Lanka, Haiti und Indien zu Gute. Vor Ort erfolgt eine enge Kooperation mit einheimischen Partnern, damit die Hilfe direkt bei den Bedürftigen ankommt. Derzeitige Projektpartner sind die AWO International, futuro sí, Misereor, die Niclas-Stiftung und die Peter-Hesse- Stiftung.

Die Peter-Hesse-Stiftung bildet bereits seit vielen Jahren Montessori- Lehrerinnen in Haiti aus und unterstützt sie bei der Gründung von Initiativen für benachteiligte Kinder, die nur so die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Das funktionierte gut, bis zum Erdbeben im Januar 2010. Vier zerstörte Schulen mussten wieder in Stand gesetzt werden und auch das Ausbildungszentrum für die Lehrerinnen musste neu erbaut werden.

Die Niclas-Stiftung fördert beispielsweise Schulprojekte und unterstützt den Bau von Schulen und Internaten in der Region Gauhati in Nordostindien. Dort leben viele Familien am Existenzminimum. Auch auf Grund der schlechten Infrastruktur ist es den Kindern nicht möglich, eine Schule zu besuchen. Ohne Schulbildung haben sie keine Chance, der Armut zu entkommen.

Nicht nur die Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler sammeln für die Aktion. Auch die Düsseldorfer Stadtverwaltung sowie verschiedene Tochtergesellschaften und Organisationen, wie Deutsche Rentenversicherung, Grünwerke, Stadtwerke Düsseldorf, Rheinbahn und Deutsche Oper, steuern ihren Beitrag durch die so genannte Centspende bei. Dabei kommt jeden Monat der Betrag hinter dem Komma des Gehaltes der Beschäftigten, also maximal 99 Cent, der Aktion zugute. Daraus resultiert mittlerweile mehr als die Hälfte des jährlichen Spendenaufkommens. Auch langjährige private Spender und Vereine unterstützen die
Aktion durch ihre Spende.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann auf das Konto des Jugendamtes Nummer 100 966 00, BLZ 300 501 10, bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, unter dem Stichwort "Düsseldorfer helfen Kindern", spenden. Rückfragen werden beantwortet unter Telefon 89-92011 oder 89-92018.

Nachricht vom 24.10.12 02:26

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