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Düsseldorf blüht wieder auf

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Blumenschmuck genießt in Düsseldorf einen hohen Stellenwert. Nicht nur in historischen Parkanlagen sind Wechselbeete zu finden, sondern auch auf Plätzen und Friedhöfen. Insgesamt werden über 9.000 Quadratmeter Wechselbeete alljährlich mit Sommerblumen bepflanzt. Es kommen sogar neue Flächen hinzu. Für die aktuelle Pflanzsaison stehen über 400 Gattungen, Arten und Sorten von Sommerblumen in der Stadtgärtnerei bereit, allein 47 Dahliensorten. Insgesamt ist die Anzahl der Blumen geringer geworden, das liegt an der veränderten Pflanzenauswahl. Von Dahlien, Canna (indisches Blumenrohr), Zauberschnee (Euphorbia "Diamond Frost"), Weihrauch (Plectranthus coleoides) oder Eisenkraut (Verbena rigida) werden weniger Pflanzen pro Quadratmeter benötigt, als zum Beispiel von Eisbegonien.

Die Bepflanzung ist bald fertig gestellt, viele Beete wurden schon bepflanzt und erfreuen die Besucher durch das farbenfrohe Bild. In den kommenden zwei Wochen werden die Arbeiten abgeschlossen, da wird zum Beispiel im Nordpark der Kanalgarten noch bestückt und auch im Schlosspark Benrath sind die Gärtner noch gut beschäftigt.

Der Nordpark hat die umfangreichsten Beetflächen, 76.000 Pflanzen schmücken diesen Park. Tanzring, Kanalgarten, Blumenring, die Beete im Korridor, Sommer- und Blumengarten, die Wechselbeete im Nordpark sind unübertroffen.

Der Blumenring im Nordpark wird in diesem Jahr nicht nur farblich ins Auge springen, er duftet auch! Weihrauch und Currykraut (Helichrysumitalicum) findet man in diesem eet, dazu Buntnesseln, Eisenkraut, Dahlien, Canna, Zinnien, Löwenmäulchen (Antirrhium majus) und mexikanische Nessel-Minze (Agastache), letztere ist auch in vielen Kräutergärten zu finden.

Der Ehrenhof zeigt sich in diesem Jahr in neuem Gewand, die 327 Quadratmeter großen Wechselbeetflächen beidseitig entlang des Mittelweges zwischen Inselstraße und Tonhalle wurden mit Canna, Ipomoea batata (Süßkartoffeln), Tagetes (Studentenblume) und Husarenkopf (Sanvitalia speciosa) bepflanzt. Rund 15.000 Pflanzen wurden dafür benötigt. Sie sind so angeordnet, dass sie die strengen Formen der Museumsbauten aufgreifen. Entlang der Wege stehen außerdem 20 große Lorbeerkugeln in Kübeln, die historischen Vorbildern nachempfunden sind. Insgesamt ergibt sich ein harmonisches Bild, das sehr gut zu der Architektur des Ehrenhofensembles passt.

Der Dahliengarten im Südpark ist bei den Besuchern sehr beliebt. Das liegt sicher auch daran, dass die Dahlie insgesamt eine Art Renaissance erlebt. Sie benötigt wohl sehr viel Pflege, dankt es aber mit Blütenvielfalt, die bis in den späten Herbst anhält. In diesem Jahr werden im Dahliengarten über 1.000 Dahlien in 25 verschiedene Sorten gepflanzt. Auch in den anderen Themengärten des Südparks wird es wieder zusätzlichen Blumenschmuck geben, der die dauerhafte Bepflanzung in Farb- und Blütenvielfalt bereichern wird.

Für die Blumenkübel werden rund 7.000 Pflanzen benötigt. Je nach Standort werden Dahlien, Canna, Cassia – ein Gewürzstrauch der als reichblühende Kübelpflanze sehr geschätzt ist – Eukalyptus (Eucalyptus gunnii), Kanarische Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum) oder Bleiwurz (Plumbago) kombiniert mit Knollenbegonien, Süßkartoffel, Geranien und Petunien. 8.000 Pflanzen stehen für die Pflanzringe bereit, Studentenblume, Dahlien, Sonnenhut, Leberbalsam und Lampenputzergras.

Der Schlosspark Benrath wurde mit fast 50.000 Pflanzen beliefert. Mit den Arbeiten begonnen wurde nach Pfingsten. Starkregen hat dort, wie auch in den anderen Anlagen, die Ausbringung des Sommerflors ins Stocken gebracht. Ende Juni wird aber alles fertig sein.

Nicht nur die Innenstadt und die großen Parkanlagen werden bepflanzt. In den Süden der Stadt, nach Garath und Hellerhof, wurden 20.000 Sommerblumen gebracht. Auch linksrheinisch sind der Barbarossa-, Philipus- und Luegplatz sowie die Freizeitanlage Heerdt mit gut 5.000 Blumen in ein Blütenmeer verwandelt worden. Lierenfelder-, Carl- Mostert- und Schillerplatz und viele weitere kleinere Schmuckbeete in der ganzen Stadt Düsseldorf blühen auf, es gibt an vielen Stellen im Stadtgebiet Blumenschmuck.

Als kleines Bonbon legen die Auszubildenden des Gartenamtes vor dem Schauspielhaus auf dem Gustaf-Gründgens-Platz ein 30 Quadratmeter großes Hochbeet an. Diese Pflanzung wird allerdings nicht dauerhaft Bestand haben. Sicherlich werden die Passanten sich aber dort besonders freuen, wenn zwischen all den Baustellen ein Farbtupfer aufleuchtet. Die Fläche wird mit Steinen eingefasst, dann mit Substrat aufgefüllt und abschließend mit knapp 900 Blumen bepflanzt: Canna, Dahlien, Tagetes, Salvien und Zinnien.

Das im Frühling neu angelegte Schmuckbeet im Floragarten wird aber dauerhaft bleiben. Salvien, Begonien, Verbenen, Canna, Dahlien und weitere Sommerblumen sind rings um die Skulptur "Adam und Eva" gesetzt worden. Düsseldorf unterstreicht damit einmal mehr sein Image als Gartenstadt. Zusätzliche Rabatten anzulegen ist schon etwas außergewöhnliches, in Zeiten knapper werdender Ressourcen.

Die Friedhöfe stehen den Parkanlagen in nichts nach. 45.000 Blumen schmücken Eingangsbereiche, Kriegs- und Ehrengräber. Natürlich ist der Nordfriedhof Spitzenreiter mit 18.000 Pflanzen, aber auch die kleineren Friedhöfe wie Unterrath (1.800 Pflanzen), Itter (über 2.000 Pflanzen) Heerdt und Hassels (jeweils über 1.000 Pflanzen) oder Eller (über 5.000 Pflanzen) werden herausgeputzt.

Die Vorbereitungen für die anspruchsvollen Pflanzungen sind immer besonders zeitaufwendig. Die einzelnen Flächen wurden exakt eingemessen und abgesteckt, damit jede Sorte auch wirklich den für sie angedachten Raum in der Pflanzkomposition einnimmt.

Generell müssen die Mitarbeiter im Gartenamt jedes Jahr eine ganze Menge an Vorleistungen erbringen. So werden die Pflanzpläne durch die Betriebsleiter der jeweiligen Grünpflegebezirke bereits eineinhalb Jahre vor dem Pflanztermin vorbereitet. Anschließend werden die jeweiligen Sortimentsmengen ermittelt und wie Sämereien und Stecklinge beschafft. Dies geschieht durch die Stadtgärtnerei rechtzeitig im jeweiligen Vorjahr. Die ausgefallenen Pflanzkompositionen die für diesen Sommer erdacht wurden, waren wieder ein große Herausforderung und erforderten viel Geschick und Sorgfalt bei der Anzucht. Nun ist man stolz und erleichtert, dass alles so gut funktioniert hat und die Pflanzen pünktlich wie immer für die einzelnen Betriebsstellen ausgeliefert werden konnten.

Nachricht vom 18.6.12 21:50

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