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OB begleitet Kinder auf dem Fußweg zur Schule

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"Zu Fuß zur Schule" (I walk to school) lautet das Motto eines bundesweiten Aktionstages am heutigen Donnerstag, 22. September, bei dem in Düsseldorf 15 Grundschulen mitgemacht haben. Zum siebten Mal in Folge beteiligt sich die Landeshauptstadt Düsseldorf nun schon mit einer Vielzahl von Aktionen. Die Kinder in Lierenfeld hatten dabei einen prominenten Begleiter bei ihrem Projekt "Pedibus": OB Dirk Elbers, ehemaliger Schülern der St.-Michael-Schule in Lierenfeld, machte sich am frühen Morgen gemeinsam mit den Kindern auf den Fußweg. "Sinn des Aktionstages ist, Kindern und Eltern zu vermitteln, dass sie sehr viel selbst für sich tun können, indem sie zu Fuß zur Schule gehen", so der Oberbürgermeister. "Bewegung ist gesund, macht Spaß und ein gemeinsamer Schulweg festigt auch soziale Bindungen", so der OB weiter.

Das Amt für Verkehrsmanagement hatte alle Düsseldorfer Grundschulen zu einer Teilnahme an dem Tag eingeladen, an dem es darum geht, die Vorteile des Zu-Fuß-Gehens deutlich zu machen. So will die Stadt möglichst viele Schüler dazu bewegen, ihren Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Unterstützung leisteten das Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Polizei sowie die Verkehrswacht. Die Polizei Düsseldorf wird in dem Zusammenhang verstärkt über Gefahren im Straßenverkehr aufklären und die Verkehrsüberwachung auf Schulwegen intensivieren.

Eine zentrale Veranstaltung mit vielen Aktionen rund um das Thema "Zu Fuß zur Schule" fand an der St. Michael-Schule, Kempgensweg 65 in Lierenfeld statt. Die Schule nimmt schon seit einigen Jahren regelmäßig an dem Aktionstag teil und hat ihn in diesem Jahr unter das Motto "Schulweg früher, heute und in der Zukunft" gestellt. Auf Einladung seiner ehemaligen Schule hatte der Oberbürgermeister im "Pedibus" die Kinder auf ihrem Weg zur Schule begleitet. Die Ankunft der drei "Pedibusse", die von zu Fuß gehenden Schülern gebildet wurden, war ein Höhepunkt bei einer Vielzahl von Aktionen.

Mit Eltern als "Busfahrer" wurden die Kinder nach einem festen Fahrplan mit verschiedenen Linien zu den Schulen geleitet. Auf dem Schulgelände in Lierenfeld waren danach ein Bewegungs- und Rollerparcours sowie ein Schilderwald zu bewältigen, wo die Kinder ihr Wissen zu Verkehrszeichen testen und verbessern konnten. Zusätzlich gab es bis etwa 12.30 Uhr ein buntes Rahmenprogramm mit Spielen, Radfahr- und Fußgängertraining u.ä., bei dem sich in diesem Jahr zum dritten Mal auch die Verbraucherzentrale mit Aktionen beteiligte.

Zentrale Aktion des "Zu-Fuß-zur-Schule-Tages" war ein Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Schulen. Für die fünf Schulen mit dem prozentual zur Gesamtschülerzahl meisten Fußgängern gab es Geldpreise von jeweils 500 Euro, die zur Steigerung der Mobilität und Fitness ihrer Schüler eingesetzt werden sollen. Die Preise gingen an die KGS Kempgensweg (St. Michael-Schule); KGS Paulus-Schule am Paulusplatz 1; KGS Lohausen, Im Grund; GGS Aloys-Odenthal-Schule, Unter den Eichen sowie KGS Florensstraße in Hamm.

Hintergrund des Aktionstages ist, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Zum Einen, weil sie meinen, schneller zu sein und zum Anderen, um ihr Kind vor möglichen Gefahren zu schützen. "In der Folge hat der Autoverkehr rund um die Schulen enorm zugenommen und damit auch die Unsicherheit für die Schüler auf der Straße", stellt Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller fest. "Das gut gemeinte Eltern-Taxi hat auch für die Kinder als Insassen Nachteile. Sie bewegen sich weniger, verpassen Gelegenheiten im Straßenverkehr aktiv zu sein und dort ihre Selbständigkeit zu trainieren", so der Verkehrsdezernent weiter. Die zu Fuß kommenden Mitschüler erscheinen zudem wach zur Schule und können konzentrierter am Unterricht teilnehmen.

Im laufenden Jahr verunglückte durchschnittlich fast jede Schulwoche ein Kind auf dem Weg zu oder von der Schule. "Trotz einer statistisch positiven Entwicklung der Anzahl an Schulwegunfällen sind die Zahlen für mich nicht akzeptabel und daher werden wir die Aktion 'Zu Fuß zur Schule' durch Präventionsarbeit, aber auch durch konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen unterstützen!", so der Leitende Polizeidirektor Martin Vonstein.

Folgende 15 Schulen haben sich an dem Aktionstag beteiligt: KGS St. Michael-Schule, Kempgensweg 65; KGS Carl-Sonnenschein-Schule, Graf-Recke-Straße 153; KGS Bonifatius-Schule Fleher Straße 70; EGS Martin-Luther, Gotenstraße 20; KGS Paulusplatz 1, GGS Fliednerstraße 32, GGS Neustrelitzer Straße 10, GGS Wichernschule, Brorsstraße 5, EGS Karl-Müller-Straße 25, GGS Selma-Lagerlöf, Schillstraße 7, KGS Lohausen, Im Grund 78; GGS Aloys-Odenthal-Schule, Unter den Eichen 26, GGS Flurstraße 59, GGS Gerhard-Tersteegen-Schule, Beckbuschstraße 2 und GGS Heinrich-Heine-Schule, Heerdter Landstraße 186.

Nachricht vom 27.9.11 12:51

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