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Dienstag, 25. September 2018

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  Haupt- und Seitenstrassen im Internet (Teil II)


Das Internet ist dadurch gekennzeichnet, dass mit seiner Nutzung eine neue Art der Verfügbarkeit von allem Möglichen und Unmöglichen einhergeht. Obwohl das Internet mehrheitlich als gefährlich wahrgenommen wird, tun nur vergleichsweise wenige Anwender aktiv etwas für ihre Sicherheit oder bewegen sich entsprechend blauäugig und unbekümmert im Netz.

Das Internet spiegelt mehr oder weniger das reale Leben wieder und dieses Leben potenziert sich auf den Bereich der Nebenstrassen im Internet. In diesem Teil meiner kurzen Reportage möchte ich gerade auf die Haupt- und Nebenstrassen im Internet eingehen. Die Begriffe Haupt- und Nebenstraßen bezogen auf das Medium Internet existieren natürlich nicht, sondern nur in meinem Bericht.

Ich denke, die meisten von uns wissen, dass man sich in einer fremden Stadt, in einem fremden Land, nicht unbedingt freiwillig in dunklen Nebenstrassen aufhält. Anders jedoch im Internet, hier ist die Empfindung für Haupt- und Nebenstrassen nicht vorhanden. Auch fühlt man sich vor dem heimischen PC sicher, wenn die Seite, die auf dem Bildschirm flackert, nicht gerade vertrauenswürdig aussieht!

Was sind Hauptstrassen und Nebenstrassen des Internet?
Alle Hauptstrassen führen durch normale und gute Homepagegebiete. Seiten wie Amazon, Otto, Ebay, Telekom, KiKa, Tagesschau, toggolino, Tui und mehr findet man am Rande gut befahrener Hauptstrassen. Das Surfen auf diesen Hauptstrassen, kann man als sicher bezeichnen. Natürlich muss man bei Auktionshäusern wie Ebay, Auktion.de und anderen Online Auktionshäusern das Augenmerk auf die jeweilige Auktion und den Verkäufer geben, aber im Normalfall bewegt sich alles in einem seriösen Rahmen.

Die Nebenstrassen sind oft nicht als solche erkennbar und führen meistens in dunkle Seitengassen, in denen Gefahren lauern können. Spam, Viren, Dialer, illegale Inhalte, Gewalt oder Datenmissbrauch sind nur einige Gefahren, die auf Sie lauern können.

Die Palette der möglichen Folgen eines Nebenstraßenbesuchs, sind so vielfältig, wie das Internet selbst und würden auch den Rahmen meines Berichtes sprengen. Ich werde regelmäßig nach Fallbeispielen gefragt und mit Aussagen konfrontiert. Was kann denn so passieren? Auf Seiten mit pornografischen Inhalten gelangen meine Kinder nicht! Ich lade mir nichts aus dem Internet auf meinen PC. Und, und, und....

Ich möchte Ihnen ein etwas übertriebenes Beispiel für einen Angriff geben und Ihnen aufzeigen, wie schnell Ihre Kinder an nicht altersgerechtes Material kommen können.
Beispiel 1:
3 Schüler, die im Umgang mit verschiedenen Programmiersprachen vertraut sind, möchten sich am Deutschlehrer für die schlechten Noten rächen. Sie schreiben ein kleines Trojanerprogramm, welchen Ihnen Zugriff auf den Rechner des Deutschlehrers ermöglicht. Die absolvierte Klassenfahrt gibt eine gute Gelegenheit, dem Lehrer einige Bilder der Klassenfahrt per Email zuzusenden. Dieses machen die Schüler bewusst aus einem Internet-Cafe'. Eines der Bilder ist mit dem Trojaner infiziert. Da dieser Trojaner neu ist, kann ihn das Virenprogramm des Lehrers nicht enttarnen. Der Lehrer sieht sich alle Bilder der Klassenfahrt an und infiziert sein System mit dem trojanischen Pferd. Nun haben die 3 Schüler Zugriff zum heimischen PC des Lehrers! Was nun folgt ist ein hinterhältiger Angriff mit ungeahnten Folgen für alle Beteiligten. Die Schüler haben sich im Vorfeld illegales Bildmaterial beschafft. Überwiegend besteht das Material aus jung aussehenden Mädchen und Jungen in pornografischen Abbildungen. Dieses Bildmaterial übertragen die Schüler unbemerkt auf den Zielrechner des Lehrers. Nach erledigter Arbeit lassen die Schüler anonym der Polizei einen Hinweis zukommen, dass der Lehrer im Besitz von Kinderpornografie ist. Was nun alles passiert, brauche ich nicht weiter auszuführen. Wir wissen aus diesem Beispiel, dass der Lehrer unschuldig ist. Wissen das die Ehefrau, Kinder, Kollegen, Nachbarn und Familie des beschuldigten Lehrers auch? Wird er seine Unschuld beweisen können oder wird ihn die Last der sichergestellten Bilder erdrücken?

In meinem Beispiel habe ich bewusst etwas übertrieben! Dieses heißt aber nicht, dass sich so etwas nicht tatsächlich ereignen könnte! Auch wenn die meisten Angreifer Spuren hinterlassen und die Aufklärungsquote steigt, peinlich und defammierend wäre das Beispiel 1 auf jeden Fall.
Beispiel 2:
Nach den Hausaufgaben treffen sich die beiden 12-jährigen Freunde zum PC-Spielen. Heute steht neben dem PC-Spiel SIMS 2 auch ein Internetausflug auf dem Plan der zwei Kinder. Die Kinder wohlhabender Eltern verfügen bereits beide über einen eigenen PC mit Anschluss ins Internet. Heute möchten die beiden Jungen etwas mehr von einem nackten Mädchen sehen, als es im Biologiebuch abgebildet ist. Dafür wollen sie beide etwas Googeln. Als erster Suchbegriff wird Aktfotos in das Suchfeld eingetippt. Schwupps ist der 1 Suchtreffer der Ergebnisliste angeklickt. 'Schau mal rechts oben' ruft Dennis seinem Freund zu! 'Klick mal auf das Bild!' Plötzlich finden sie sich auf einer Seite mit über 60 links wieder. Hier klicken die beiden auf einen der Links unterhalb eines Bildes in der Bildmitte und sind plötzlich mit dem Bildmaterial völlig überfordert, welches auf den Bildschirm gewandert ist. Was die Kinder sich nun ungeschützt ansehen, ist überwiegend pornografisches Bild- und Filmmaterial.
Dieses Beispiel ist nicht übertrieben, sondern sehr real! In diesem Fall helfen Internet-Filterprogramme für Kids und aufmerksame Eltern und eine frühe Aufklärung der Kinder. Eine 100%ige Sicherheit gibt es leider nicht. Empfehlenswert bleibt es, Filterprogramme zu Installieren und Kinder nicht unbeaufsichtigt im Internet surfen zu lassen.

Zurück zu den Nebenstrassen! Selbstverständlich kann man versehentlich auf Nebenstrassen gelangen, sehr oft jedoch, geht der Surfer bewusst das 'Risiko' ein. Entweder auf der Suche nach Raubkopien, verbotenem Material, zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse oder einfach nur aus Neugier.
Lesen Sie dazu in Kürze unsere Berichte:

Erotik und Pornografie! Zwischen Normalität und Exessen (Teil III)
Kriminalität in der Grauzone Internet ( Teil IV)
Internetsicherheit für Jung und Alt (Teil V)


Recherche und Report: A.Mateo für das Stadtportal-Netzwerk

 

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