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Dienstag, 14. August 2018

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  Gefahr beim Betreten von Eisflächen auf Gewässern


Feuerwehr warnt vor Leichtsinn / Gartenamt hat 42 "Eisleitern" an Gewässern installiert / Eisleiter-Diebstahl ist eine Straftat
Die derzeitigen Wintertemperaturen locken so manchen Düsseldorfer auf zugefrorene Teiche und Gewässer. Doch der Ausflug aufs Eis, kann lebensgefährlich sein – darauf weist die Düsseldorfer Feuerwehr hin. Generell sollten die Verbotsschilder beachtet werden. Vorbeugend hat das Gartenamt "Eisleitern" an Gewässern wie Kaiserteich und Kö-Graben installiert. Damit wird schnelle Hilfe für Verunglückte, die ins Eis eingebrochen sind, ermöglicht.

Die dreieinhalb Meter langen, signalgelb gestrichenen Holzleitern können zur besseren Gewichtsverteilung über die Einbruchstelle gelegt werden, um in Not geratene Menschen schneller aus dem Wasser ziehen zu können. Besonders gefährdet sind Kinder. Leicht überschätzen sie die oft viel zu dünne Eisdecke. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest erscheint, kann es ein paar Meter weiter gefährlich werden. Bricht das Eis weg, fallen die Menschen unweigerlich in das eisige Wasser. Die Folge sind lebensgefährliche Unterkühlungen. Bereits nach zwei Minuten haben Kinder kaum eine Überlebenschance.
Auch in diesem Winter wurden an allen Gewässern in öffentlichen Grünflächen, wie am Kaiserteich, Schwanenspiegel, Spee'schen Graben und Kö-Graben, Landskrone sowie an den Weihern im Südpark, Ostpark, Zoo, Eller und Benrather Schlosspark durch das Gartenamt insgesamt 42 Eisleitern sowie 82 Warntafeln aufgestellt. Erschreckenderweise werden die Eisleitern immer wieder gestohlen oder für andere Zwecke missbraucht. Was die leichtsinnige Diebe oft nicht wissen: Es handelt es sich dabei um Vergehen, die als Straftat geahndet werden. Die Leitern müssen unbedingt an den Aufstellorten bleiben. enn: Eisleitern können Leben retten!

Wie wichtig diese einfachen Hilfsmittel sind hat ein tragisches Unglück gezeigt. Im Februar 2003 hätte ein neunjähriger Junge mit Hilfe einer Eisleiter vielleicht gerettet werden können. Er brach damals durch die Eisdecke am Kaiserteich. Die Eisleiter war von Unbekannten entfernt worden, ein Zeuge hatte versucht den Jungen ohne das Hilfsgerät zu retten und war dabei fast selbst ertrunken.
Kurz vor Weihnachten 2009 konnte ein Vierbeiner mit Hilfe einer Eisleiter gerettet werden: Am 20. Dezember wagte sich Golden Retriever "Lucky" auf den Zoopark-Weiher und brach ein. Ein Mann rettete ihn mittels Einsatz der dort vorhandenen Eisleiter.
Regeln beachten!
Sobald Frost Gewässer zufrieren lässt, wagen sich Menschen – insbesondere Kinder – aufs Eis. Erwachsene sollten daher mit gutem Beispiel voran gehen und die Eisflächen nicht betreten. Generell gelten folgende Regeln:

• Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen ist verboten! Es besteht Lebensgefahr.
• Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein, um tragfähig zu sein.
• Beim ersten Anzeichen, dass das Eis brechen könnte, die Eisfläche sofort verlassen.
• Eisflächen, die dunkle Flächen oder Risse aufweisen, meiden.

Was tun, wenn ein Mensch ins Eis eingebrochen ist?
• Unter Notruf 112 die Feuerwehr rufen.
• Bevor man selbst zur Rettung aufs Eis geht, muss man sich von einer zweiten Person mit einem Seil absichern lassen.
• Das Körpergewicht muss auf dem Eis auf eine möglichst große Fläche verteilt werden. Hierzu Hilfsmittel wie ein Brett oder die Eisleitern verwenden.
• Niemals bis zur Einbruchstelle vordringen; rund um diese Stelle ist das Eis sehr brüchig. Vielmehr versuchen, den Eingebrochenen mit Hilfsmitteln wie Stöcken, Stangen, zusammengerollten Mänteln oder Jacken aus dem Wasser zu ziehen.
• Nie in das Wasser eintauchen, um Personen zu suchen. Solche Rettungsaktionen sollten nur den Fachleuten von der Feuerwehr überlassen werden.
• Nach erfolgter Rettung "Erste Hilfe" leisten. Verunglückte nach Möglichkeit in einen beheizten Raum bringen, Kleidung ausziehen und in Decken hüllen.

 

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